Starke Leistungen, viele Erfolge und rundum Zufriedenheit bei den Club-Tanz-Tagen

Hier sind die Ergebnisse der Gifhorner Club-Tanz-Tage.

Rund 150 startende Paare aus sechs Bundesländern, ein gut besuchtes Tanz-Sport-Centrum und Erfolge für unsere Paare sind das Ergebnis der ersten Club-Tanz-Tage. Neben Siegen und Platzierungen lösen Aufstiege immer eine besondere Freude aus, diesmal bei den TSC-Paaren Guiseppe und Eva Guida sowie Frank Schramhauser und Corinna Müller-Lorenz, denen am Sonntag gleich zwei Siege und ein dritter Platz gelangen.

Zum ersten Mal hatte der Tanz-Sport-Club am Samstag und am Sonntag Turniere für die Senioren der Startklassen D und C ausgerichtet und somit allen Paaren die Chance gegeben, an beiden Tagen an den Start zu gehen. Dies haben sehr viele Paare für Doppelstarts an beiden Tagen genutzt.

Der Samstag begann mit einem Breitensport-Jugendturnier, das wir im Rahmen der ersten ClubTanzTage ausgeschrieben hatten. Dieses entpuppte sich als inoffizielle Clubmeisterschaft. Durch die Absage eines auswärtigen Paares blieben noch vier Starter, alle aus dem TSC. Das tat dem Ehrgeiz aber keinen Abbruch, schließlich galt es, einen Pokal zu ergattern. Für die meisten Paare war es zudem das erste Mal, dass sie offiziell in einem Turnier gegeneinander antraten. Eltern und Großeltern waren zwar eigentlich zur Nervenberuhigung mit dabei, zeigten sich aber mindestens genauso aufgeregt wie die Sprösslinge. Mit viel Beifall bedacht, zeigten alle eine gute Leistung, mit der Zuschauer, Trainer und Betreuer rundum zufrieden waren. Aber wie es so ist bei einem Turnier, die Wertungsrichter walteten ihres Amtes und sortierten die Paare entsprechend ihrer Leistung ein. Getanzt wurden Langsamer Walzer, Tango, Quick und ChaCha. Den Siegerpokal holten sich Isabel Müller und Fabian Spieß vor Rouven Jost und Sanja Geuzendam. Die beiden konnten allerdings den ChaCha gewinnen. Die Entscheidung zwischen Platz drei und vier war hauchdünn, beide Paare – Vassilios Papadimitriou und Anna Polle sowie Fabian Fermer und Fee Vogelsang wiesen zum Schluss die gleiche Punktzahl auf.  Nur die Anzahl der besseren Einzelwertungen gab dann den Ausschlag für Vassilios und Anna. Herzlichen Glückwunsch an alle Paare.

Frank Schramhauser und Corinna Müller-Lorenz waren die großen Gewinner unseres Turnierwochenendes. 5 Podestplätze ertanzten sich die beiden und dabei so viele Punkte, dass sie auch noch in die SEN II C-Klasse aufgestiegen sind. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Superleistung. Nicht weniger beachtenswert waren die Leistungen unserer anderen Starter an diesem Wochenende. Alle standen beklatscht von vielen Zuschauern mindestens einmal auf dem neuen Siegerpodest des TSC Gifhorn.

Frank und Corinna haben damit die Möglichkeiten des Turnierwochenendes und ihr  Startrecht in der SEN I und II optimal für sich genutzt, um die nötigen Platzierungen und Punkte zu sammeln.

Um den Aufstieg zu sichern, hatten sie sich dazu entschlossen, einen wahren Tanzmarathon zu absolvieren. Als Sieger nutzten sie die Chance, in der nächsthöheren Klasse mittanzen zu können. „Es fehlten uns noch sechs Punkte zum Aufstieg, die wollten wir uns unbedingt noch holen,“ brannte Frank Schramhauser voll Tatendrang. Auch dieses Vorhaben setzte das TSC-Paar sehr erfolgreich um. Mit einem dritten Platz beendeten sie den Turniertag nach 25(!) Tänzen glücklich als neues Paar der C-Klasse, allerdings auch ein wenig geschafft, wie Corinna gestand.  In der Reihenfolge der Starts hier die Erfolgsbilanz: Samstag Platz 2 in der SEN II D und 3. Platz in der SEN I D, Sonntag Siege in der SEN II und I D sowie 3. Platz in der SENII C. Zwei Siege bedeuten zwei Pokal, also hat jetzt jeder einen.

Dabei ging es in der SEN I D ganz knapp zu. Hier gab eine Wertung den Ausschlag für den Sieg vor dem zweiten TSC-Paar Jörg und Carolin Göldenitz. Jörg und Carolin hatten am Samstag den Spieß noch umgedreht und als Zweite vor Frank und Corinna gelegen. Auch für Jörg und Caro mit zwei zweiten Plätzen ein sehr schöner Erfolg. Mit dem Aufsteigen müssen die beiden noch etwas Geduld haben, sie konnten aufgrund der Altersregelung nur in einer Klasse an den Start gehen und ihre Punkte nur in zwei Turnieren sammeln.

Zweiter Aufsteiger an diesem Wochenende waren Giuseppe und Eva  Guida. Sie standen an beiden Tagen ebenfalls auf dem Treppchen und belegt zweimal Platz 3 in der SEN III D.  Sie startenden auch noch bei den jüngeren Paaren in der Startklasse SEN II D und erreichten dort zweimal das Finale. Damit sammelten auch sie die nötigen Punkte für den Aufstieg in die SEN III C-Klasse. „Nach dem guten Ergebnis am ersten Tag wollten wir den Aufstieg schaffen. Wir haben gekämpft und genau die Punkte geholt, die nötig waren“, freuten sich Guiseppe und Eva.

Zum Abschluss gingen in der SEN I C noch Nelli und Viktor Nepke an den Start. Schon vom ersten Tanz an war klar, dass es zu einem Zweikampf mit Christian Joost und Tanja Klaus vom Tanzclub Dortmund kommen würde. Nepkes überzeugten mit schwungvollen und sehr musikalischem Tanzen, aber es reichte am Ende dann doch „nur“ zum zweiten Platz.

Wie die Gifhorner Paare schafften an diesem Wochenende noch weitere Paare den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse. Das gelang mit zwei Siegen in der SEN III D und SEN III C dem  Paar Hans-Peter und Barbara Hauke vom Grün-Weiß Braunschweig. Wolfgang und Dr. Ewelina Lemke waren aus Potsdam angereist und an beiden Tagen in der SEN II D und I gestartet. Sie stiegen am Sonntag in die SEN C II Klasse auf. Sebastian und Carolin Garbe vom Blau-Weiß Berlin tanzen nach ihrem Aufstieg nun in der SEN II B.

Sportwart Siegfried Uhde zog nach dem ersten Turnierwochenende des TSC Gifhorn eine erste positive Bilanz. „Wir haben einen guten Zuspruch der Paare registrieren können. Mit unserem neuen Saal sind wir für eine solche Veranstaltung bestens gerüstet, das haben uns alle Teilnehmer bestätigt. Herzlichen Dank auch an dieser Stelle einmal an die vielen Helfer aus unserem Club, ohne die wir ein solches Turnier gar nicht durchführen könnten.“ Ob die Tanztage des TSC zu einer festen Einrichtung im Terminkalender werden, ließ Uhde noch ein wenig offen. „Wenn es nach den Tänzern geht sicher gerne, aber schauen wir mal.“